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Warum gesellschaftlicher Zusammenhalt wichtig ist

Dienstag, 19.Februar 2013 von in Soziale Gerechtigkeit

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Wie stellte Peer Steinbrück in seiner Parteitagsrede vom 09. Dezember 2012 (1) so treffend fest:

Die  Fliehkräfte  in  dieser Gesellschaft  nehmen  zu:  durch  eine  wachsende  Kluft  in  der  Vermögens-  und Einkommensverteilung,  durch  unterschiedliche  Startchancen  von  Kindern  aus  materiell besser  gestellten  Etagen  unserer  Gesellschaft  und  Kindern  aus  bildungsferneren Schichten,  durch  die  Spaltung  des  Arbeitsmarktes,  weil  die  Zahl  der  unsicheren  und unterbezahlten  Jobs  zunimmt,  und  auch  durch  finanziell  marode  Kommunen,  die  ihre sozialen Brennpunkte nicht mehr in den Griff kriegen, weil ihnen das Geld dafür fehlt.

Und in der Tat, die Zahlen geben Peer Steinbrück recht. Laut dem DIW Berlin (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) ist die Armutsrisikoquote im Zeitraum 1984 bis 2010 um 44% angestiegen. Die Mittelschicht, ehedem das Rückgrat der deutschen Gesellschaft, ist in den Jahren 1997 bis 2010 um 5,7 Millionen Menschen geschrumpft. (2) Dafür besitzen heute die Reichsten 0,1% der Bevölkerung 22,5% des Privatvermögens. Auf der anderen Seite besitzen die Ärmsten 50% nur 1,4% des Privatvermögens. (3)

Wie sich solche Entwicklungen auf die Gesundheit jedes Einzelnen und folglich den Gesamtzustand der Gesellschaft auswirken, beschreibt der britische Gesundheitswissenschaftler Richard Wilkinson (Buch “Gleichheit ist Glück”, erschienen 2009) in einer Rede von 2011. An Hand ausgewerteter Daten – die Zahlen stammen von UN, Unicef und der WHO – zeigt Wilkinson eindrucksvoll, was krasse Ungleichheit in einer Gesellschaft anrichtet.

Peer Steinbrück und die Sozialdemokratische Partei Deutschland haben Recht, wenn sie die nächste Bundestagswahl als Richtungsentscheidung für mehr soziale Gerechtigkeit ausrufen!

 

(1)Parteitagsrede Peer Steinbrück vom 09. Dezember 2012:

http://peer-steinbrueck.de/Parteitag/84000/parteitag_2012.html;jsessionid=20FA273A004F798FE7062FC195ABD6B5

(2)DIW Berlin, The Socio-Economic Panel Study 2011:
http://www.diw.de/documents/vortragsdokumente/220/diw_01.c.388794.de/v_2011_grabka_einkommensverteilung_paderborn.pdf

(3)SPD Studie mit Quellenangabe DIW 2011:

https://www.spd.de/themen/76408/gerechte_gesellschaft.html

Umfrage: In welche Gemeinde soll die BOS/FOS?

Mittwoch, 23.Januar 2013 von in SPD Kreisverband Starnberg

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Eure Meinung zähl!Die SPD hat im Kreistag den Schulentwicklungsplan für die weiterführenden Schulen auf den Weg gebracht. Dank des Einsatzes der Sozialdemokraten im Landkreis Starnberg wird nun auch hier eine große Lücke im Bildungsangebot geschlossen. Gewinner sind die Schülerinnen und Schüler, die in Zukunft diese berufliche Oberschule nutzen können. Am 4. Februar 2013 wird der Kreistag in einer Sondersitzung darüber entscheiden, in welcher Gemeinde des Landkreises die FOS/BOS gebaut werden soll.
 
 
 
An der Meinung der Bürgerinnen und Bürger sind wir sehr interessiert – daher unsere Frage: Für welche Gemeinde als künftigen Standort einer FOS/BOS sind Sie?

Abstimmen können Sie hier.

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